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CE Consult Info Februar 2017

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Curt Ebert Zaun und Tor

Curt Ebert Zaun & Tor GmbH

CE-Consult in der Presse

Lohnend für beide Seiten
780 Mitarbeiter der Metall- und Elektroindustrie ließen sich weiterbilden

Vor drei Jahren konnte Adern Yazici die Minibusse von Mercedes Benz entwickeln und konstruieren. Sie vom Lieferanten abnehmen, schauen, ob dieser sauber gearbeitet hat, und vor allem, ihm auf Augenhöhe begegnen, das konnte er nicht. Jetzt schon: Denn der 31-jährige Fahrzeugingenieur hat sich weiterbilden lassen zum Schweißfachingenieur. Als einer von 780 Beschäftigten nahm er am Projekt „Sozialpartner bilden weiter in der Region Dortmund“ teil.

Drei Jahre lang konnten die Mitarbeiter der beteiligten Firmen der Metall- und Elektroindustrie an Weiterbildungen teilnehmen. Zuvor wurden sie vom Projektträger CE-Consult zu ihren Fähigkeiten und ihrem Qualifizierungsbedarf befragt. Daraufhin wurden die Weiterbildungen organisiert; 90 waren es insgesamt. „Für alle Seminare erhielten die Mitarbeiter mindestens ein Zertifikat. Das ist wichtig für ihre Position im Unternehmen und auch auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Projektleiterin Heidi Schanz.

Aber die Vorteile hat nicht nur der Mitarbeiter, weiß Yazicis Chef Michael Doktor: „Hätte Herr Yazici die Ausbildung nicht gemacht, hätten wir jemanden einstellen müssen. Denn wir brauchen einen solchen Fachmann, um die Qualität unserer Fahrzeuge sicherzustellen.“ Weiterbildungen seien sehr wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen. Gerade als mittelständisches Unternehmen, was Mercedes-Benz-Minibus als GmbH in Dortmund ist, seien solche Qualifizierungsmaßnahmen nicht immer leicht durchzuführen.

„Das sind Hausaufgaben, die man kennt, um die sich aber im Tagesgeschäft nicht immer gekümmert werden kann“, weiß auch Dr. Hans Dieter Storzer, Geschäftsführer von Elektro-Bauelemente. Die Lüner Firma, die Produkte für die Energieversorgung herstellt, will die Förderung der Mitarbeiter nun aber systematischer angehen. Angestoßen durch das dreijährige Projekt.

Größerer Eigenanteil

Das Projekt selbst wird es in dieser Form wohl erst einmal nicht mehr geben, sagten Heidi Schanz nach der Abschluss-veranstaltung am Montag. Die Betriebe würden bei nachfolgenden Aktionen wohl einen größeren Eigenanteil leisten müssen, so die Projektleiterin. Jennifer.Riediger@ruhrnachrichten.de

Sozialpartner Abschlussveranstaltung

Adern Yazici (r.) mit seinem Chef Michael Doktor
RN-Foto Riediger

Projekt von der EU gefördert

Gefördert wurde das Projekt von der EU und dem Bundesministerium für Arbeit. Die Unternehmen zahlten 30 Prozent der Schulungskosten. Die Kosten für die Qualifizierungen betrugen 300.000 Euro. Projektpartner waren der Unternehmensverband der Metallindustrie für Dortmund und Umgebung, die IG Metall Dortmund, das Dortmunder Weiterbildungsforum, die Wirtschaftsförderung Dortmund. Neun Unternehmen nahmen teil: ABP Induction, Anker Schroeder, Caterpillar, Elektro-Bauelemente, Miebach, Klöpper und Mercedes-Benz-Minibus.