Gute Arbeit in der Emscher-Lippe-Region
Veranstaltung am 2. März 2009 in Herten
Der Kreis Recklinghausen und die gesamte Emscher-Lippe Region sind überproportional vom Kohlerückzug betroffen: 2007 waren noch über 9.000 Arbeitsplätze im Bergbau vorhanden, zwei Jahre zuvor waren es knapp 15.000.
Neben diesem raschen Strukturwandel steht die Region vor weiteren Herausforderungen: So zeigen sich auch hier die Folgen des demografischen Wandels. Viele Beschäftigte sind in den „besten Jahren“, aber: Von „unten“ wächst nichts nach. Die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen wird somit zukünftig zentral von der Leistungsfähigkeit der älteren Beschäftigten abhängen.
Wie kann sich eine Region wirtschaftlich erneuern und dabei die Beschäftigten mitnehmen?
Innovative Formen der Qualifizierung und eine gute Qualität der Arbeitsbedingungen sind Antworten auf diese Frage. Nicht zuletzt gibt der DGB-Index Gute Arbeit einen Einblick, wie Arbeitnehmer/innen ihre persönliche Arbeitssituation in der heutigen Zeit erleben.
Diese Veranstaltung möchte Unternehmer/innen, Arbeitnehmervertretungen und Personalverantwortliche für den Blick durch die demografische Brille in der Region Emscher-Lippe sensibilisieren, Austausch stiften und Anregungen liefern, geeignete Lösungen zu finden.
